Norwegen in all seinen Facetten
Eine bildgewaltige Entdeckungsreise zu den schönsten Winkeln des Landes und der Seele seiner Bewohner. Die Geschichte einer tiefen Verbundenheit mit dem Norden und seinen außergewöhnlichen Lebenswegen. Mehr als eine Reportage: Hautnah, ehrlich und voller Emotionen.

Norwegen in all seinen Facetten
Eine bildgewaltige Entdeckungsreise zu den schönsten Winkeln des Landes und der Seele seiner Bewohner. Die Geschichte einer tiefen Verbundenheit mit dem Norden und seinen außergewöhnlichen Lebenswegen. Mehr als eine Reportage: Hautnah, ehrlich und voller Emotionen.

AM PULS DES NORDENS

Wo der Lärm der Welt verstummt, beginnt die Magie. Petra und Gerhard Zwerger-Schoner haben Norwegen nicht nur bereist – sie haben es inhaliert.

Alles begann 1995 mit Sturm und Dauerregen und dem Wunsch, schnellstmöglich wieder heimzukommen, doch entwickelte sich zu einer lebenslangen Leidenschaft. Heute, drei Jahrzehnte und viele Reisen später, blicken die renommierten Reisejournalisten Petra und Gerhard Zwerger-Schoner auf eine Verbindung mit Norwegen zurück, die weit tiefer geht als übliche Postkartenmotive.

Für ihre neue Live-Show tauchten die Filmemacher erneut sechs Monate tief in das Land ein und präsentieren ein Bild Norwegens in fast surrealer, epischer Wucht – eine Mischung aus technischer Perfektion und entwaffnender Ehrlichkeit. Doch während ihre Aufnahmen eine berauschende Ästhetik entfalten, bleibt das Duo auf der Bühne wunderbar bodenständig. Sie verschweigen weder Momente des persönlichen Scheiterns noch die Tatsache, dass zwischen der Perfektion auf der Leinwand und der Realität vor Ort oft Welten liegen – sei es das monatelange Zusammenleben fernab der Komfortzone, das Ringen mit den eigenen Erwartungen oder der Wahrheit hinter …

AM PULS DES NORDENS

Petra und Gerhard Zwerger-Schoner haben Norwegen nicht nur bereist – sie haben es inhaliert. Nach drei Jahrzehnten intensiver Verbundenheit zum Land präsentieren sie eine Live-Show, die mehr ist als eine Reportage: Eine Geschichte zwischen epischer Natur und nordischer Gelassenheit. Dafür tauchten sie erneut sechs Monate in Norwegens raue Schönheit ein.

– Ab Herbst 2026 –

147 WOCHEN NORDEN

Wenn man Petra und Gerhard Zwerger-Schoner heute in ihrer „rollenden Almhütte“ – einem autarken 4×4-Camper – durch die einsamen Weiten Norwegens ziehen sieht, ahnt man nicht, wie alles begann. In ihrer neuen Live-Show nehmen die beiden Reisejournalisten ihr Publikum mit auf eine 30-jährige Reise, die 1995 in einem nassen Zelt und einer Flucht beinahe endete, bevor sie überhaupt los ging…

Es ist eine Geschichte, die eigentlich mit einer Niederlage startet. 1995 war Petra noch ohne Gerhard unterwegs, zu viert in einem klapprigen Volvo, mit nichts als einem lausigen Kaufhaus-Zelt im Gepäck. Eigentlich sollte nur das Auto aus Schweden nach Hause überführt werden, doch der Lockruf des Nordens war stärker. Ein Umweg über Norwegen – wann, wenn nicht jetzt! Die Quittung folgte prompt …

147 WOCHEN NORDEN 

Wenn man Petra und Gerhard Zwerger-Schoner heute in ihrer „rollenden Almhütte“ – einem autarken 4×4-Camper – durch die einsamen Weiten Norwegens ziehen sieht, ahnt man nicht, wie alles begann. In ihrer neuen Live-Show nehmen die beiden Reisejournalisten ihr Publikum mit auf eine 30-jährige Reise, die 1995 in einem nassen Zelt und einer Flucht beinahe endete, bevor sie überhaupt los ging…

Es ist eine Geschichte, die eigentlich mit einer Niederlage startet. 1995 war Petra noch ohne Gerhard unterwegs, zu viert in einem klapprigen Volvo, mit nichts als einem lausigen Kaufhaus-Zelt im Gepäck. Eigentlich sollte nur das Auto aus Schweden nach Hause überführt werden, doch der Lockruf des Nordens war stärker. Ein Umweg über Norwegen – wann, wenn nicht jetzt! Die Quittung folgte prompt …

14 Tage Dauerregen und Sturm, die das Billig-Zelt in eine Tropfsteinhöhle verwandelten. Klatschnass, durchgefroren und mit der festen Überzeugung, dieses Land nie wieder zu betreten, trat die Truppe damals die Flucht an.

Doch Norwegen lässt einen nicht so einfach los. Nur ein Jahr später lernten sich Petra und Gerhard kennen – und damit begann eine gemeinsame Reiselust, die mittlerweile eine unglaubliche Zahl erreicht hat: 147 Wochen. Das sind 1029 Tage, die sie gemeinsam im Norden verbracht haben. Eine Zeitspanne, in der sie sich vom nassen Schlafsack über Nächte in kargen Holzhütten und die Ära in alten Toyota-Bussen und geliehenen Campern, bis hin zu ihrem heutigen 4×4-Zuhause hochgearbeitet haben. „Wir sind mit diesem Land mitgewachsen“, sagen sie heute, und genau diese Authentizität spürt man in jeder Sekunde ihres Vortrags.

Wenn die Idylle zum Hindernislauf wird

In ihrer neuen Live-Show, für die sie gerade erst sechs weitere Monate ins Nordland eintauchten, brechen die beiden auch mal süffisant mit dem glatten Image der perfekten Reise. Ja, es gibt sie, diese magischen Momente: Wenn man im Juni lautlos mit dem Kajak über spiegelglatte Seen gleitet und die Mitternachtssonne die Landschaft stundenlang in ein unwirkliches, goldenes Licht taucht. Doch die Realität hat oft auch sechs Beine und Hunger.

Petra erzählt mit viel Selbstironie von jenem Tag im Juni 2025. Seit Wochen quälte eine Hitzewelle das Land. Eine Tour zum Gletscher, als entspannte Wanderung war zum Abkühlen geplant. Bei 34 Grad wurden sie von Schwärmen riesiger Pferdebremsen attackiert, die jede Pause unmöglich machten. „Wir haben hunderte Höhenmeter im Laufschritt bewältigt, nur um nicht bei lebendigem Leib aufgefressen zu werden.“ Als die Sonne sank und die Bremsen verschwanden, kamen die „Knots“ – Myriaden winziger Kriebelmücken, die wie eine dunkle Wolke aus dem Gebüsch aufstiegen. Erst oben am Eis, im kalten Atem des Gletschers, fanden sie Erlösung, bevor in der Dämmerung die „blutrünstige Endgegner-Runde“ der Moskitos eingeläutet wurde. Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Und genau dieser humorvolle Blick auf das eigene Scheitern ist es, der das Duo so nahbar macht. Ein unerwarteter Tiefpunkt, der im Rückblick zum skurrilen Highlight wird.

Moschusochsen, Selbstverantwortung und der nordische Humor

Auch die Tierwelt Norwegens begegnet ihnen nicht als bestellte Kulisse. Da ist der Elch, der wie ein Geist aus dem Morgennebel stakst, oder die Rentierherden auf dem Fjäll. Doch ihre liebste Anekdote handelt von den Moschusochsen auf dem Dovrefjell. In einer Welt voller Verbotsschilder ist Norwegen das Land der Eigenverantwortung. Das erfuhren die beiden hautnah auf der Suche nach den urzeitlichen Moschusochsen. Ohne es zu merken, waren sie in ein militärisches Sperrgebiet geraten. Die Begegnung mit einem norwegischen Offizier wurde zur Lehrstunde in Sachen nordischer Gelassenheit. Mit einem Schmunzeln erklärte er ihnen: „Wenn ihr nicht darauf steht, in die Luft gesprengt zu werden, würde ich persönlich den Weg nach unten wählen. Aber das ist ganz eure Entscheidung.“ Dieser trockene Humor ist stellvertretend für eine Gesellschaft, die Freiheit über Kontrolle stellt.

Die Seele des Landes: Begegnungen auf Augenhöhe

Was den Vortrag über eine reine Natur-Dokumentation hinaushebt, sind die Charaktere, die Petra und Gerhard über die Jahrzehnte portraitiert haben. Menschen wie Johann Helberg, dessen unbeirrbarer Witz selbst angesichts eines im Vorgarten „geparkten“ Containerschiffs zeigt, was wahre nordische Standfestigkeit bedeutet. Oder Reidun und Svend Otto, deren „Pick-up Café“ beweist, dass man keinem Trend folgen muss, um einen Ort voller Magie zu erschaffen. Und nicht zuletzt Kjell Norman, der bewies, dass man mit Hingabe selbst aus weggeworfenem Altholz ein ganz persönliches Paradies erschaffen kann. Diese Originale haben die beiden gelehrt, dass ein Lächeln oft die beste Antwort auf die Unwägbarkeiten des Lebens ist. Solche Begegnungen bilden den emotionalen Anker ihrer Erzählung und sind ihre ganz persönliche Definition der norwegischen Seele.

Davon und noch von vielem mehr berichten Petra & Gerhard Zwerger-Schoner. Sie zeigen ein Norwegen, das berührt, weil es ehrlich ist. Ein Vortrag voller bildgewaltiger Emotionen, technischer Perfektion und der entwaffnenden Ehrlichkeit zweier Menschen, die im Norden ihre zweite Heimat gefunden haben. Sie nehmen die Zuschauer an die Hand und geben jene ehrlichen Tipps eigene Entdeckungstour weiter, die man in keinem Reiseführer findet. Eine Hommage an die Freiheit des Reisens, dem Entdecken abseits ausgetretener Pfade und für das Glück, einfach mal „da“ zu sein.