Nikon D7500
Nikon stellt die „Neue“ vor!

Heute hat Nikon offiziell die neue APS-C- DX Kamera >Nikon D7500< angekündigt. Ab Ende Juni 2017 soll das gute Stück erhältlich sein.

Nikon D7500 mit Mikrofon

Die neue Nikon D7500 mit Mikrofon

NIKON D7500 | Nikons neues Prosumer Modell ersetzt die in die Jahre gekommenen D7200. Gleichzeitig wird sie zum kleinen Geschwisterlein der D500 und bringt gleich eine Reihe von Funktionen ihrer großen Schwester mit.

Expeed 5 Prozessor und 20 Mpix Sensor

Die Nikon D7500 bekommt den Sensor der D500. Die Kombination ihres  DX-Formats mit 20,9 Megapixel und dem schnellen Bildverarbeitungs-Engine EXPEED 5 soll für gute Bildqualität über den gesamten ISO-Bereich sorgen. Nikon kündigt an, daß selbst feinstes Rauschen dadurch deutlich reduziert wird. Dem kann man auch Glauben schenken. Die größere D5oo, die wir selbst seit Herbst 2016 nutzen, hat das eindrucksvoll bestätigt.

Die D7500 belichtet innerhalb ISO 100 – ISO 51.000. Sie ist nach unten auf ISO 50 (nur Fotomodus), nach oben auf ISO 1.640.000 erweiterbar. Wobei dazu gesagt ist, dass solche hohen Werte in Wahrheit völlig sinnlos sind. Wer nicht ausschließlich für kleine Auflösungen im Internet fotografiert, wird allerspätestens bei ISO 12.000 das große Grausen bekommen, und ab ISO 32.000 keinesfalls weiter am ISO-Rad drehen wollen…

UHD-Videos bis 30p

Nikon kann 4K! Dass Nikon in Sachen Film dazugelernt hat, bewies der Konzern mit der D5 und der D500 schon eindrücklich. Die Zeiten des lausigen Nikon Films sind vorbei. Die D7500 und zeichnet in Ultra-High Definition (UHD) auf. Kein echtes Cinema 4K (4096 × 2160 Pixel), aber 3840 × 2160 Pixel. Das ist durchaus üblich, nur wenige Cams bieten Cine4K, und wenn dann „nur“ 24p. Etwas schade finden wir, dass Nikons Neue „wieder nur“ max 30p und nicht 50p/60p (HFR) möglich macht. Doch hier soll wohl die D500 nicht überflügelt werden. HFR gibts nur in Full HD.  Etwas verwunderlich, da UHD 50p/60p bei den 2017er Modellen der Konkurrenz durchaus keine Seltenheit mehr ist.

Aber gut! Dafür bietet die Nikon D7500 unkomprimierte HDMI Ausgabe. Das ist interessant, wenn man die interne Speicherung mit H.264/MPEG-4 Codierung umgehen will. So ist noch einiges mehr an Qualität drin. Wehrmutstropfen: 2,2 Crop bei 4K Video! Wer gerne im WW filmt, hat keine Freude, selbst bei 10mm Brennweite bleibt nur ein „22er“ übrig. Gut allerdings für Telefreunde 🙂

Klappdisplay mit Touchscreen

Auch hier gibt sich Nikon keine Blöße mehr und passt sich dem häufigen Kundenwunsch endlich an. Vorbei ist die Zeit der ausgerenkten Halswirbel beim bodennahen Arbeiten für Makros oder Weitwinkelaufnahmen. Das Display ist gleichzeitig Touchscreen und hat eine Diagonale von 3,2 Zoll. Im Live-View-Modus lässt sich durch Berührungen fokussieren. Mit den „+“ und „-“ Tasten kann zügig ins Bild hinein und herausgezoomt werden eine exakte Fokussierung zu prüfen bevor ausgelöst wird.

51 Messfelder AF und 8 Bilder pro Sekunde

Das Autofokus System wurde von der D7200 übernommen. Das ist System ist ok, wenn auch kein Meilenstein der Technologiegeschichte. Hier zeigt sich ein entscheidender Unterschied  zur D500. Die 51 Messfelder der D7500 können nicht mit den 153 der 500er mithalten und decken nur einen eingeschränkten Bildfeldbereich ab. Problem ist das keines, im Allgemeinen reichten die Messfelder aus, man kommt gut zurecht. Was die Serienbildgeschwindigkeit angeht, werden zwar die Augen der Sport- & Action Fotografen/innen mit 8 Bildern pro Sekunde nicht zu glänzen beginnen, aber für die Reise- und Landschaftsfotografie ist das mehr als genug.

WLAN-Funktion?

Ja. Aber eigentlich Nein! Nikons Zauberwort heißt „SnapBridge“ und soll die Kamera mit Smartphone oder Tablett verbinden. Hier hat Nikon aber leider den Bock abgeschossen, denn SnapBridge ist so hilfreich wie Fußpilz. Es kann nicht im Ansatz mit bekannten Steuer-Apps wie qDslrDashboard mithalten. Wer z.B. Timelapse-Fotografie betreibt, wird das App lieben. Das weiß Nikon auch, umso unerklärbarer ist es, dass Nikon die bislang offene WLAN Funktion (wie z.B. bei der beliebten D750 und anderen), nur noch auf SnapBridge einschränkt. Unsere D500 lässt sich z.B. nicht mit qDslrDashboard verbinden.  Wie das bei der D7500 gelöst ist, wird sich noch zeigen. Es ist aber zu befürchten, daß Nikon stur bleibt und auch hier nur das witzlose SnapBridge zulässt. Wir haben erschöpfend mit Nikons Support darüber diskutiert, aber es entstand der fahle Beigeschmack, daß es dabei bleibt.  (Es soll wohl der teure WLAN Adapter vermarktet werden)  Falls Du genaueres darüber weißt, bitte schreib es unten in die Kommentare. Da sind wir sehr neugierig.

Was fehlt der D7500?

  • Ein definitives Manko ist die Tatsache, daß Nikon an der Unterseite der Kamera  die Anschlüsse für einen Hochformatgriff gestrichen wurden. Seltsam, denn in der 7000er Serie war es bislang immer möglich, einen solchen anzubringen.
  • Ebenso seltsam: Nur noch ein SD-Karten Slot.

Alles im allem sprechen die Daten aber für einen überaus guten Allrounder, der in diesem Preissegment wenig Wünsche offenlässt. Das Gehäuse mit Akku und Speicherkarte wiegt 720 Gramm. Insgesamt ist die D7500 etwas kompakter als die D500 und bietet weniger Profifunktion. Nikon positioniert sie als günstigere, dennoch reisetaugliche Alternative zur D500. Auch als Zweitgehäuse oder Backup-Body dürfte sie Einzug in viele Fototaschen finden. Vermutlich auch in unsere.

Und was soll sie kosten?

Die neue DX-Nikon soll für € 1499,- über den Ladentisch gehen. Zusätzlich werden 7 Kits eingeführt:
D7500 und  AF-S DX NIKKOR 18–105 mm 1:3,5–5,6 G ED VR.
D7500 und  AF-S DX NIKKOR 18–140 mm 1:3,5–5,6 G ED VR.
D7500 und  AF-S DX NIKKOR 18–200 mm 1:3,5–5,6 G ED VR II.
D7500 und  AF-S DX NIKKOR 18–300 mm 1:3,5–6,3 G ED VR.
D7500 und  AF-S DX NIKKOR 16–80 mm 1:2,8–4 E ED VR.
D7500 und  AF-S DX NIKKOR 35 mm 1:1,8 G.
D7500 und AF-S DX NIKKOR 35 mm 1:1,8 G + AF-S DX NIKKOR 18–140 mm 1:3,5–5,6 G ED VR.

Technische Daten

Typ

Digitale Spiegelreflexkamera

Bajonettanschluss

Nikon-F-Bajonett (mit AF-Kupplung und AF-Kontakten)

Effektiver Bildwinkel

Nikon-DX-Format; entspricht dem Bildwinkel eines FX-Format-Objektivs mit ca. 1,5-fach längerer Brennweite an einer FX-Format- bzw. Kleinbildkamera

Bildsensor

CMOS-Sensor, 23,5 mm x 15,7 mm (DX-Format)

Gesamtpixelzahl

21,51 Millionen

Staubreduzierungssystem

Bildsensor-Reinigung, Referenzbild für Staubentfernungsfunktion (Software Capture NX-D erforderlich)

Effektive Auflösung

20,9 Millionen

Bildgröße (in Pixel)

Bildfeld DX (24 x 16): 5.568 x 3.712 (20,6 Millionen, L), 4.176 x 2.784 (11,6 Millionen, M), 2.784 x 1.856 (5,1 Millionen, S);
Bildfeld 1,3x (18 x 12): 4.272 x 2.848 (12,1 Millionen, L), 3.200 x 2.136 (6,8 Millionen, M), 2.128 x 1.424 (3 Millionen, S);
Während einer Filmaufzeichnung mit DX-Bildfeld aufgenommene Fotos: 5.568 x 3.128 (17,4 Millionen, L), 4.176 x 2.344 (9,7 Millionen, M), 2.784 x 1.560 (4,3 Millionen, S);
Während einer Filmaufzeichnung mit 1,3x-Bildfeld aufgenommene Fotos: 4.272 x 2.400 (10,2 Millionen, L), 3.200 x 1.800 (5,7 Millionen, M), 2.128 x 1.192 (2,5 Millionen, S);
Während einer Filmaufzeichnung mit einer Bildgröße von 3.840 x 2.160 aufgenommene Fotos: 3.840 x 2.160 (8,2 Millionen)

Datenspeicherung – Dateiformat

NEF (RAW): 12 oder 14 Bit, verlustfrei komprimiert oder komprimiert, JPEG: JPEG-Baseline-Komprimierung: »Fine« (ca. 1: 4), »Normal« (ca. 1: 8) oder »Basic« (ca. 1: 16), optimale Bildqualität wählbar, NEF (RAW) + JPEG: Zwei Dateiformate (Aufnahmen werden sowohl im NEF-(RAW)-Format  als auch im JPEG-Format gespeichert)

Picture-Control-System

Konfigurationen »Automatisch«, »Standard«, »Neutral«, »Brillant«, »Monochrom«, »Porträt«, »Landschaft« und »Ausgewogen«, die ausgewählte Picture-Control-Konfiguration kann angepasst werden; Speicher für benutzerdefinierte Picture-Control-Konfigurationen

Datenspeicherung – Speichermedien

SD, SDHC (UHS-I-kompatibel), SDXC (UHS-I-kompatibel)

Dateisystem

DCF 2.0, Exif 2.31, PictBridge

Sucher

Spiegelreflex-Pentaprismasucher mit fester Position der Austrittspupille

Bildfeldabdeckung

Bildfeld DX (24 × 16): ca. 100 % horizontal und 100 % vertikal; Bildfeld 1,3x (18 × 12): ca. 97 % horizontal und vertikal

Vergrößerung

ca. 0,94-fach (bei 50-mm-Objektiv mit Lichtstärke 1:1,4, Fokuseinstellung auf unendlich, –1,0 dpt)

Lage der Austrittspupille

18,5 mm (–1,0 dpt, ab Mitte der Okularlinsenoberfläche)

Dioptrienanpassung

–2 bis +1 dpt

Einstellscheibe

BriteView-Einstellscheibe Typ B (Mark II) mit Markierung des AF-Messfeldbereichs und einblendbaren Gitterlinien

Spiegel

Schnellrücklauf-Schwingspiegel

Blende

Elektronisch gesteuerte Springblende

Kompatible Objektive

Kompatibel mit AF-NIKKOR-Objektiven, einschließlich der Typen G, E und D (bei PC-Objektiven bestehen Einschränkungen) sowie AI-P-NIKKOR-Objektiven und AI-Objektiven ohne CPU (nur mit manueller Belichtungssteuerung (M)). IX-NIKKOR-Objektive, Objektive für die F3AF und Non-AI-Objektive können nicht verwendet werden. Die Scharfeinstellung mit elektronischer Einstellhilfe kann in Verbindung mit Objektiven mit einer Mindestlichtstärke von 1:5,6 verwendet werden (bei Objektiven mit einer Mindestlichtstärke von 1:8 wird nur das mittlere Fokusmessfeld unterstützt).

Verschlusstyp

Elektronisch gesteuerter, vertikal ablaufender Schlitzverschluss; Verschluss mit elektronischem ersten Vorhang (bei Spiegelvorauslösung)

Belichtungszeit

1/8.000 s bis 30 s (Schrittweite: 1/3 oder 1/2 LW), Langzeitbelichtung (B), Langzeitbelichtung (T), X250

Blitzsynchronzeit

X=1/250 s; der Blitz wird mit einer Verschlusszeit von 1/320 s oder länger synchronisiert (bei Verschlusszeiten zwischen 1/320 und 1/250 s fällt die Blitzreichweite möglicherweise geringer aus)

Aufnahmebetriebsarten

Einzelbild (S), Serienaufnahme langsam (CL), Serienaufnahme schnell (CH), leise Auslösung (Q), leise Serienaufnahme (Qc), Selbstauslöser, Spiegelvorauslösung (MUP)

Bildrate

bis zu 8 Bilder/s
• CL: 1 bis 7 Bilder/s
• CH: 8 Bilder/s
Hinweis: Bei den Bildraten wird von kontinuierlichem AF, manueller Belichtungssteuerung oder Blendenautomatik, einer Belichtungszeit von 1/250 s oder kürzer, der Einstellung »Auslösepriorität« für die Individualfunktion a1 (»Priorität bei AF-C (kont. AF)«) und ansonsten von Standardeinstellungen ausgegangen.

Selbstauslöser

2, 5, 10 oder 20 s; Aufnahme von 1 bis 9 Bildern in Intervallen von 0,5, 1, 2 oder 3 s

Fernsteuerungsmodi

Fernauslösung mit Vorlauf, Fernauslösung ohne Vorlauf, ferngesteuerte Spiegelvorauslösung

Belichtungsmessung

TTL-Belichtungsmessung mit RGB-Sensor mit ca. 180.000 Pixel

Messsystem

Matrixmessung: 3D-Color-Matrixmessung III (Objektive der Typen G, E und D); Color-Matrixmessung III (andere Objektive mit CPU). Mittenbetonte Messung: Messschwerpunkt mit einer Gewichtung von ca. 75 % auf einem Kreis von 8 mm Durchmesser in der Mitte des Bildausschnitts (Durchmesser von 6, 10 oder 13 mm ist alternativ einstellbar) oder Integralmessung über den gesamten Bildausschnitt (8-mm-Kreis bei Objektiven ohne CPU). Spotmessung: Belichtungsmessung in einem Kreis mit einem Durchmesser von ca. 3,5 mm (entspricht ca. 2,5 % des Bildausschnitts) in der Mitte des gewählten Fokusmessfelds (mittleres Fokusmessfeld bei Objektiven ohne CPU). Lichterbetonte Belichtungsmessung: mit G-, E- und D-Objektiven verfügbar

Messbereich (bezogen auf ISO 100 bei 20 °C und Objektivlichtstärke von 1:1,4)

Matrixmessung, mittenbetonte Messung oder lichterbetonte Messung: 0 bis 20 LW. Spotmessung: 2 bis 20 LW

Blendenübertragung

CPU

Belichtungssteuerung

Automatikmodi (Automatik; Automatik (Blitz aus)), Motivprogramme (Porträt, Landschaft, Kinder, Sport, Nahaufnahme, Nachtporträt, Nachtaufnahme, Innenaufnahme, Strand/Schnee, Sonnenuntergang, Dämmerung, Tiere, Kerzenlicht, Blüten, Herbstfarben, Food), Effektmodi (Nachtsicht, Extrasatte Farben, Pop, Tontrennung, Spielzeugkamera-Effekt, Miniatureffekt, Selektive Farbe, Silhouette, High Key, Low Key), Programmautomatik mit Programmverschiebung (P), Blendenautomatik (S), Zeitautomatik (A), manuelle Belichtungssteuerung (M), U1 (Benutzereinstellungen 1), U2 (Benutzereinstellungen 2)

Belichtungskorrektur

Anpassbar im Bereich –5 bis +5 LW, Schrittweite 1/3 oder 1/2 LW in den Belichtungssteuerungen P, S, A, M und den Modi SCENE und EFFECTS

Belichtungsmesswertspeicher

Speichern des gemessenen Werts

ISO-Empfindlichkeit

ISO 100 bis 51.200 in Schritten von 1/3 oder 1/2 LW. Einstellung auf ca. 0,3, 0,5, 0,7 oder 1 LW (entspricht ISO 50) unter ISO 100 oder auf ca. 0,3, 0,5, 0,7, 1, 2, 3, 4 oder 5 LW (entspricht ISO 1.640.000) über ISO 51.200 möglich; ISO-Automatik einstellbar

Active D-Lighting

Automatisch, Extrastark, Verstärkt, Normal, Moderat, Aus

Autofokus

Autofokus-Sensormodul Nikon Advanced Multi-CAM 3500 II mit TTL-Phasenerkennung, Feinabstimmung, 51 Fokusmessfeldern (einschließlich 15 Kreuzsensoren, Lichtstärke 1:8 unterstützt von einem Sensor) und AF-Hilfslicht (Reichweite ca. 0,5 bis 3 m)

Messbereich

–3 bis +19 LW (bezogen auf ISO 100 bei 20 °C)

Fokussierung

Einzelautofokus (AF-S), kontinuierlicher Autofokus (AF-C), automatische Auswahl zwischen AF-S und AF-C (AF-A), prädiktive Schärfenachführung reagiert automatisch auf Bewegungen des Motivs, Manuelle Fokussierung (M): Scharfeinstellung mit elektronischer Einstellhilfe kann verwendet werden

Fokusmessfelder

51; 51 oder 11 Fokusmessfelder stehen zur Auswahl

AF-Messfeldsteuerung

Einzelfeldsteuerung, dynamische Messfeldsteuerung (9, 21 oder 51 Messfelder), 3D-Tracking, Messfeldgruppensteuerung, automatische Messfeldsteuerung

Fokusspeicher

Speichern der Entfernung durch Drücken des Auslösers bis zum ersten Druckpunkt (Einzelautofokus) oder durch Drücken der AE-L/AF-L-Taste

Integriertes Blitzgerät

Automatisch, Porträt, Kinder, Nahaufnahme, Nachtporträt, Innenaufnahme, Tiere, Extrasatte Farben, Pop, Tontrennung, Spielzeugkamera-Effekt: Blitzautomatik (automatisches Aufklappen des Blitzgeräts). P, S, A, M, Food: Manuelles Aufklappen mit Entriegelungstaste

Leitzahl

ca. 12, 12 im manuellen Modus (m, bei ISO 100 und 20 °C)

Blitzsteuerung

TTL: i-TTL-Blitzsteuerung mittels RGB-Sensor mit ca. 180.000 Pixel mit integriertem Blitzgerät verfügbar; i-TTL-Aufhellblitz für digitale Spiegelreflexkameras wird bei Matrixmessung, mittenbetonter Messung und lichterbetonter Messung, Standard-i-TTL-Blitzsteuerung für digitale Spiegelreflexkameras bei Spotmessung verwendet

Blitzsteuerungsmodi

Automatik, Automatik mit Reduzierung des Rote-Augen-Effekts, Automatik mit Langzeitsynchronisation, Automatik mit Langzeitsynchronisation und Reduzierung des Rote-Augen-Effekts, Aufhellblitz, Rote-Augen-Reduzierung, Langzeitsynchronisation, Langzeitsynchronisation mit Reduzierung des Rote-Augen-Effekts, Synchronisation auf den zweiten Verschlussvorhang, Langzeitsynchronisation auf den zweiten Verschlussvorhang, Blitz aus; die automatische FP-Kurzzeitsynchronisation wird unterstützt

Blitzbelichtungskorrektur

–3 bis +1 LW in Schritten von 1/3 oder 1/2 LW

Blitzbereitschaftsanzeige

Leuchtet konstant, sobald das integrierte Blitzgerät oder ein optionales Blitzgerät vollständig aufgeladen ist; blinkt nach einer Blitzauslösung mit voller Leistung

Zubehörschuh

Standard-Normschuh (ISO 518) mit Synchronisations- und Datenkontakten und Sicherungspassloch

Nikon Creative Lighting System

i-TTL-Blitzsteuerung, Advanced Wireless Lighting mit Funksteuerung, Advanced Wireless Lighting über optische Sichtverbindung, Einstelllicht, Blitzbelichtungsspeicher, Farbtemperaturübertragung, automatische FP-Kurzzeitsynchronisation, AF-Hilfslicht für Autofokussysteme mit mehreren Messfeldern

Blitzsynchronanschluss

Blitzanschlussadapter AS-15 (separat erhältlich)

Weißabgleich

Automatisch (2 Optionen), Kunstlicht, Leuchtstofflampe (7 Optionen), Direktes Sonnenlicht, Blitzlicht, Bewölkter Himmel, Schatten, Eigener Messwert (bis zu 6 Messwerte speicherbar, Spot-Weißabgleichsmessung bei Live-View verfügbar), Farbtemperatur auswählen (2.500 bis 10.000 K), Feinabstimmung für alle Optionen möglich

Belichtungsreihentypen

Belichtung, Blitzlicht, Weißabgleich, ADL

Live View – Modi

Live-View-Fotografie, Film-Live-View

Live View – Fokussierung

Autofokus (AF): Einzelautofokus (AF-S); permanenter AF (AF-F); manuelle Fokussierung (M)

Live View – AF-Messfeldsteuerung

Porträt-AF, großes Messfeld, normales Messfeld, Motivverfolgung

LIVE-View – Autofokus

AF mit Kontrasterkennung an beliebiger Position im Bildausschnitt (bei Porträt-AF oder Motivverfolgung automatische Auswahl des Fokusmessfelds durch die Kamera)

Video – Belichtungsmessung

TTL-Belichtungsmessung mit Hauptbildsensor

Video – Messsystem

Matrixmessung, mittenbetonte Messung oder lichterbetonte Belichtungsmessung

Video – Bildgröße (Pixel) und Bildrate

3840 x 2160 (4K UHD): 30p (progressiv), 25p, 24p; 1920 x 1080: 60p, 50p, 30p, 25p, 24p; 1280 x 720: 60p, 50p Tatsächliche Bildraten für 60p, 50p, 30p, 25p und 24p: 59,94, 50, 29,97, 25 und 23,976 Bilder/s; hohe Qualität in allen Bildgrößen verfügbar, normale Qualität in allen Bildgrößen außer 3840 x 2160 verfügbar

Video – Dateiformat

MOV, MP4

Video – Videokomprimierung

H.264/MPEG-4 Advanced Video Coding

Video – Audioaufnahmeformat

Lineare PCM, AAC

Video – Tonaufzeichnungsgerät

Integriertes Stereo- oder externes Mikrofon; Empfindlichkeit einstellbar

Video – ISO-Empfindlichkeit

Modus M (Manuell): ISO-Automatik (ISO 100 bis Hi 5) mit auswählbarer Obergrenze sowie manuelle Auswahl (ISO 100 bis 51.200 in Schritten von 1/3 oder 1/2 LW) mit zusätzlichen Einstellungen auf ca. 0,3, 0,5, 0,7, 1, 2, 3, 4 und 5 LW (entspricht ISO 1.640.000) über ISO 51.200. Belichtungssteuerungen P, S und A: ISO-Empfindlichkeitsautomatik (ISO 100 bis Hi 5) mit auswählbarer Obergrenze. Modus »Nachtsicht« (EFFECT): ISO-Automatik (ISO 100 bis Hi 5). Andere Betriebsarten: ISO-Automatik (ISO 100 bis 12.800)

Weitere Optionen

Indexmarkierung, Zeitrafferfilme, elektronischer Bildstabilisator

Monitor

8 cm (3,2 Zoll) großer, neigbarer TFT-LCD-Monitor mit Touch-Funktion, Betrachtungswinkel von 170°, ca. 100 % Bildfeldabdeckung, manuelle Monitorhelligkeitsregelung und Augensensor-gesteuerte Ein-/Ausschaltung; ca. 922.000 Bildpunkte (VGA)

Wiedergabe

Einzelbildwiedergabe und Bildindex (4, 9 oder 72 Indexbilder oder Kalender), Wiedergabe mit Ausschnittsvergrößerung, Ausschnittsvergrößerungsfreistellung, Filmwiedergabe, Diaschau für Fotos und/oder Videos, Histogramm-Anzeige, Anzeige der Lichter, Bildinformationen, Positionsdatenanzeige, Bildbewertung und automatischer Bildausrichtung

USB

Highspeed-USB mit Micro-B-Anschluss; Anschluss an integrierten USB-Anschluss empfohlen

HDMI-Ausgang

HDMI-Anschluss (Typ C)

Audioeingang

3,5-mm-Klinkenbuchse (Stereo; mit Spannungsversorgung)

Audioausgang

3,5-mm-Klinkenbuchse (Stereo)

Zubehöranschluss

Funkfernsteuerungen: WR-1, WR-R10 (separat erhältlich) Kabelfernauslöser: MC-DC2 (separat erhältlich) GPS-Empfänger: GP-1/GP-1A (separat erhältlich)

Wi-Fi (Wireless LAN) – Standards

IEEE 802.11b, IEEE 802.11g Maximale Ausgangsleistung: 8,4 dBm (EIRP)

Wi-Fi (Wireless LAN) – Frequenzen

2.412 bis 2.462 MHz (Kanäle 1 bis 11)

Wi-Fi (Wireless LAN) – Sicherheit

Authentifizierung: Offenes System, WPA2-PSK

Bluetooth-Standards

Bluetooth-Spezifikation 4.1; Reichweite (direkte Sichtverbindung): ca. 10 m (ohne Störungen; Reichweite hängt von der Signalstärke und gegebenenfalls vorhandenen Hindernissen ab)

Menüsprachen

Arabisch, Bengali, Bulgarisch, Chinesisch (vereinfacht und traditionell), Dänisch, Deutsch, Englisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Hindi, Indonesisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Marathi, Niederländisch, Norwegisch, Persisch, Polnisch, Portugiesisch (Portugal und Brasilien), Rumänisch, Russisch, Schwedisch, Serbisch, Spanisch, Tamil, Telugu, Thai, Tschechisch, Türkisch, Ukrainisch, Ungarisch, Vietnamesisch

Akkus/Batterien

Ein Lithium-Ionen-Akku vom Typ EN-EL15a

Netzadapter

Netzadapter EH-5c; erfordert Akkufacheinsatz EP-5B (separat erhältlich)

Stativgewinde

1/4 Zoll (ISO 1222)

Abmessungen (H x B x T)

ca. 104 x 135,5 x 72,5 mm

Gewicht

ca. 720 g mit Akku und Speicherkarte, jedoch ohne Gehäusedeckel; ca. 640 g (nur Kameragehäuse)

Betriebsbedingungen – Temperatur

Temperatur: 0 °C bis +40 °C

Betriebsbedingungen – Luftfeuchtigkeit

bis 85 % (nicht kondensierend)

Zubehör im Lieferumfang

Gummi-Okularabschluss DK-28, Gehäusedeckel BF-1B, Lithium-Ionen-Akku EN-EL15a mit Akku-Schutzkappe, Akkuladegerät MH-25a (mit Netzsteckeradapter oder Netzkabel, Typ und Format variieren je nach Verkaufsland oder -region), Okularabdeckung DK-5, Trageriemen AN-DC3 BK, USB-Kabel E20

Infos laut Nikon GMBH: http://www.nikon.de/de_DE/product/digital-cameras/slr/consumer/d7500

2018-02-14T16:58:20+00:00 April 12th, 2017|

2 Kommentare

  1. Jochen Rein 23. Mai 2017 um 20:36 Uhr - Antworten

    Eigentlich bin ich ein alter Nikon Fan (F 2 Photomic) Zur Zeit fotografier ich mit einer D7100. Das WLAN muß man bei dieser Kamera dazukaufen (Wu1a) Das Teil kosten ca.60 Euro und keine !000 Euro. Auch mit dem TP-Link und qdslrdashboard kann man für 50 Euro hervorragend arbeiten. Die Artikel von Gunter Wegner zur D500 und zur D5600 haben meine Begeisterung für die Marke Nikon erheblich beeinträchtigt. Leider fand ich keinen Hinweis ob sich der TP-Link an die d500 und die D7500 über USB anschließen und betreiben läßt. Dann wäre ja m.E. alles O.K. Da es laut diverser Presseberichte Nikon wirtschaflich nicht gerade rosig geht, erachte ich diese Modellpolitik als kontrabroduktiv

    Einen schönen Abend
    Jochen Rein

    • Gerhard ZS 23. Mai 2017 um 23:30 Uhr - Antworten

      Da bin ich ganz bei dir. Ich tue mich auch schwer nachzuvollziehen, weshalb Nikon es uns dabei so schwer macht. Im Angesicht der Konkurrenz, die weder schläft noch träge ist, umso mehr. Es wäre ja keine Frage von teurer Forschung und komplexen Technologiesprüngen. Sie wollen einfach nur nicht, so scheint es, und schießen sich ungeniert ins eigene Bein.
      Was den TP-Link an der D500 angeht, weiß ich leider auch nicht Bescheid. Ich timelapse (halt auch aus der Not heraus) nur mit der D750. Problemfrei per WLAN mit qDslrDashboard. Was man sich eigentlich von allen modernen Modellen erwarten können sollte

      Liegrü Gerhard

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